Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Der Begriff der BNE wurde auf der UN-Weltkonferenz 1992 geprägt und meint eine Bildung, die Menschen befähigt, die Zukunft in einer globalisierten Welt aktiv, eigenverantwortlich und verantwortungsbewusst zu gestalten.
BNE ist Teil der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN-Agenda 2030 und als fächerübergreifendes Bildungs-und Erziehungsziel im LernplanPLUS verankert. Wesentliche Aspekte von BNE sind bereits in Artikel 131 der Bayerischen Verfassung grundgelegt, wie zum Beispiel Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt und die Erziehung der Schülerinnen und Schüler im Geiste der Demokratie.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) stärkt Kinder und Jugendliche darin, ihre Zukunft selbstbewusst, kritisch und aktiv mitzugestalten. Sie fördert soziale Kompetenzen, Gemeinschaftssinn und das Gefühl von Selbstwirksamkeit. Gleichzeitig schafft BNE eine starke Verbindung zur Natur und vermittelt Wissen über ökologische, ökonomische und globale Zusammenhänge. Ziel ist es, junge Menschen für interkulturelle Begegnungen zu öffnen und ein Bewusstsein für globale Gerechtigkeit zu entwickeln.
Im Zentrum von BNE steht eine Schule, die auch durch die Augen der Kinder und Jugendlichen gesehen wird. Mitbestimmung, Beteiligung und echte Erfahrungen im Schulalltag sind dabei zentrale Elemente. Lernen soll lebensnah, aktiv und gemeinschaftlich gestaltet werden. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Partizipation (z. B. Klassenrat, SMV), Umweltbildung sowie globalem und interkulturellem Lernen – immer mit dem Anspruch, Kinder und Jugendliche als handelnde Personen ernst zu nehmen und zu stärken.
Demokratieerziehung
Demokratie betrifft nicht nur Politiker, sondern uns alle. Jeder in unserer Gesellschaft trägt die Verantwortung dafür. Damit Demokratie funktioniert, brauchen wir Bürgerinnen und Bürger, die klug denken können, Verantwortung übernehmen und sich engagieren. Unsere Lehrerinnen und Lehrer spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie sollen als Vorbilder dienen und die Grundwerte unserer Demokratie erklären, damit Kinder und Jugendliche sich gut orientieren können.
Es ist wichtig, dass politische Bildung in allen Schulen und Fächern einen Platz hat. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler gut auf das Leben in unserer komplexen Welt vorzubereiten. Dazu gehört, dass sie klug entscheiden können und Verantwortung übernehmen. Außerdem sollen sie lernen, tolerant gegenüber anderen Meinungen zu sein und zu einem friedlichen Europa beizutragen. Medien spielen dabei eine große Rolle. Da sich die Welt durch die Digitalisierung stark verändert, ist es wichtig, dass Menschen lernen, kritisch über ihre Kommunikation nachzudenken und die Realität in den Medien zu hinterfragen
Ansprechpartnerinnen & Ansprechpartner
Koordination Schulamt
Dr. Eva Lang
Telefon: 089/233-83424
E-Mail:
Fachberatungen Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) Demokratie und Umwelt
Martin Göb-Fuchsberger
E-Mail:
Christine Manhart
E-Mail:
Arbeitskreis Demokratie und Toleranz
Korbinian Vogginger
Telefon: 089/93940065
E-Mail:
Funda Caliskan
Telefon: 089/45565729
E-Mail:
Regierung von Oberbayern
Dr. Bodo Wild
Robert Roedern
Weiterführende
Informationen.
-
Regionalbeauftragte für Demokratie und Toleranz an der Regierung von Oberbayern: https://mebis.link/pv9rFz
-
ISB Themenportal Politische Bildung:
https://www.politischebildung.schule.bayern.de/ -
ISB Themenportal Bayern gegen Antisemitismus:
https://www.gegen-antisemitismus.bayern.de/ -
StMUK Demokratie und Toleranz – Extremismusprävention: https://www.km.bayern.de/ministerium/institutionen/schulberatung/beratungsanlaesse/demokratie-und-toleranz-extremismuspraevention.html