Qualität von Schule und Unterricht sichern
Schulentwicklung hat das Ziel, die Qualität von Schule und Unterricht zu sichern.
Schulen befinden sich kontinuierlich im Wandel. Sie müssen auf vielfältige soziale Entwicklungen reagieren und neuen Bildungsanforderungen gerecht werden. In einem zielgerichteten und systematischen Prozess steuern die Schulen unter Beachtung ihrer Ressourcen ihre Entwicklung aktiv. Dabei berücksichtigen sie neben aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen verschiedene schulspezifische Daten und entwickeln sich individuell weiter. Ihre Ziele und Maßnahmen steuern die Schulen in einem entsprechenden Schulentwicklungsprogramm.
Die Ergebnisse aus regelmäßiger interner und externer Evaluation geben der Schule Rückmeldung darüber, ob die angestrebten Ziele erreicht werden oder eine Nachsteuerung notwendig ist. Bei der Evaluation werden wissenschaftliche Methoden verwendet. Die Bewertung der Ergebnisse basiert auf klaren Kriterien, die im bayerischen Qualitätstableau Bayern macht gute Schule dargestellt sind.
Durch Beobachtungen und Leistungserhebungen sowie durch Jahrgangsstufenarbeiten in der 6. Jahrgangsstufe in Mathematik und Deutsch gewinnen Lehrkräfte Erkenntnisse zur professionellen Gestaltung des Unterrichts. In der dritten und achten Jahrgangsstufe zeigen darüber hinaus die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten (VERA), über welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler verfügen. Sie orientieren sich an den Bildungsstandards und liefern jeder Schule wertvolle Anregungen zur Weiterentwicklung des Unterrichts.
Eine besondere Initiative der Schulentwicklung mit dem Ziel den engen Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Kindern und ihrem schulischen Erfolg zu verringern ist das Startchancen-Programm.
Das Startchancen-Programm ist eine zehnjährige Förderinitiative des Bundes und der Länder, die darauf abzielt, die Bildungs- und Chancengerechtigkeit in Deutschland signifikant zu erhöhen.
Das Programm startete zum Schuljahr 2024/2025 und konzentriert sich auf folgende Ziele:
- Verbesserung der Ergebnisse in Deutsch (v.a. Lesen)
- Verbesserung der Ergebnisse in Mathematik
- Reduzierung der Schulabgänger ohne Schulabschluss
- Reduzierung der Schulabgänger ohne anschließende Berufsausbildung
- Steigerung der Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler
- Verbesserung der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern
Für die Erreichung dieser Ziele erhalten die Schulen und der Sachaufwandsträger finanzielle Unterstützung. In der Landeshauptstadt München nehmen aktuell 53 Grund- und Mittelschulen an diesem Programm teil.
Ansprechpartnerinnen & Ansprechpartner
Koordination Schulentwicklung
Ulrike Lohmöller
Telefon: 089/23383432
E-Mail:
Koordination Startchancen-Programm
Sandra Durchdenwald
Telefon: 089/23383470
E-Mail: